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Zorn bleibt - SPD nominiert
Vorsitzenden für die
Landratswahl
Mit einer mitreißenden Rede zur Landratskandidatur
begeistere Gerhard Zorn die 87 Delegierten der SPD-
Ortsvereine aus dem Rheinisch-Bergischen
Kreis.Zorn machte deutlich, dass er die SPD in der
Mitte der Gesellschaft sieht,als eine Partei, die Nähe
an den Menschen und deren Problemen ist.
In fünf Punkten umriss Zorn die Schwerpunkte, die er als Landrat setzen wird: Stärkung von Familie,
Bildung und Ausbildung, Förderung des Handwerkesund des Mittelstandes, ein Mehr an Einbindung
der Menschen in die Entscheidungsprozesse, die Schaffung einer nachhaltigen Energiewirtschaft und
die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs.
In seiner Rede ging Zorn auch auf die aktuelle Situation bei M-Real ein: "Natürlich betrachte auch ich
mit großer Sorge die Entwicklung bei M-Real inBergisch Gladbach. Mit den Beschäftigten und den
Bürgern der Stadt hoffe ich, dass ein Investor gefunden wird, der den Standort und möglichst viele
Arbeitsplätze erhält.", so Zorn.
Unverständnis zeigte Zorn im Hinblick auf den Abgang des bisherigen Landrates, der in eine besser
bezahlte Tätigkeit wechselt. " Vor zwei Jahren hat Herr Menzel sich von der CDU im Kreis für weitere
sechs Jahre für das Amt des Landrats nominieren lassen. Menzel kündigte damals an, für die volle
Amtszeit im Kreis zu bleiben. Das Amt des Landrats ist verbunden mit zu viel Verantwortung für die
Bürgerinnen und Bürger, um es nur als Sprungbrett für die eigene Karriere anzusehen."
"Wenn ich heute von euch den Auftrag zur Kandidatur für die SPD bekomme und wenn ich das
Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger für das Amt des Landrats im Rheinisch-Bergischen Kreis
erhalte, werde ich dieses Amt über die gesamte Wahlperiode ausüben. Ich bleibe für die Menschen
im Kreis aktiv! Zorn bleibt!", sagte der Kandidat unter dem Applaus der Delegierten.
Ein besonderes Augenmerk warf er auf die Situation der vielen ehrenamtlich tätigen im Kreis. "Ich
habe große Achtung und Respekt vor denen, die sichin der Freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein, im
kulturtragenden Verein oder in sonstiger Weise bei Amnesty International, der Kirche oder den vielen
Elternvereinen für ihre Kita, ihre Stadt, soziale und kulturelle Aufgaben und die Menschen in ihrem
Umfeld engagieren. Hier wird viel Zeit und Kraft und Mühe in unsere Gesellschaft und das
menschliche Miteinander investiert. Dieses Engagement so vieler Menschen ist das, was unsere
Gesellschaft zusammenhält, dies werde ich als Landrat mit aller Kraft fördern!", versprach Zorn.
Neben einem langanhaltenden Applaus quittierten die SPD-Delegierten Gerhard Zorns Auftritt mit
einer Nominierung mit 96,6 % aller Stimmen zum Landratskandidaten der SPD für die Wahl am 20.
November 2011. Die ganze Vorstellungrede sowie Impressionen von der Konferenz finden sich auf
der neuen Internetseite des Kandidaten www.zorn-bleibt.de.
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