65 Jahre SPD Overath Aktuelle Themen aus Bund und Land LINKS by prodesign-overath Zu Fuß durchs Sülztal - Der Weg ist das Ziel Der Weg ist das Ziel! Unter diesem Motto wanderten interessierte Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder  des Vereins "Lebenswertes Sülztal" e.V. und Mitglieder des Rheinisch Bergischen Naturschutzvereins  (RBN) auf der Trasse des geplanten Rad-und Wanderweges zwischen Overath-Untereschbach und  Rösrath-Lehmbach. Eingeladen hatten die SPD Ortsvereine Overath und Rösrath und der SPD  Landratskandidat Gerhard Zorn.  Die Wanderung, an der bei  schönstem Herbstwetter mehr  als 60 Personen teilnahmen,  diente der Information und des  Austauschs. Fest steht, dass  die SPD in Rösrath und Overath  die Idee, einen attraktiven  naturnahen Rad-und  Wanderweg entlang der Sülze  neu zu schaffen, aktiv  unterstützt. Auch Mark vom  Hofe, Vorsitzender des RBN  begrüßte die Initiative zum Bau  dieses Weges ausdrücklich! Unterschiedliche Ansatzpunkte  gibt es jedoch in Detailfragen.  Gerhard Zorn: "Der heutige  Weg der Wanderung dient auch  dem Dialog. Alternativen zu  dem Vorschlag des Vereins  sollen an der Strecke und nicht am grünen Tisch  angesprochen und aufgezeigt werden. Ich  möchte so den Dialog konkret führen. Politik und  Bürgerschaft müssen sich immer vor  Entscheidungen vor Ort informieren und sich  untereinander austauschen!"  Hasbron-Blume stellte während der Wanderung  in vielen Einzelpunkten die Ideen des Vereins  "Lebenswertes Sülztal" e.V. dar. Er erntete für die Vorschläge viel Beifall und Unterstützung. Der  vorgeschlagene Weg führt in weiten Teilen  entlang der Sülze und kann so zu einer  naturnahen Wanderer-und Radfahrerstrecke  werden, an der die Nutzer die Natur erleben und  Informationen zur Landschaft, der die prägende  Natur und der Kulturgeschichte erhalten.  Deswegen sind an der Strecke Lernstandorte  vorgesehen zum Beispiel zur Geschichte des  Lüderich, zur Grube Grünewald, zum alten Wehr  am Hammergraben und zur Natur des  Auenwaldes. Alle Teilnehmerinnen und  Teilnehmer waren sich darin einig, dass die  Reparatur des bestehenden Radweges entlang  der Straße zu diesem naturnahen Rad- und  Wanderweg keine Alternative ist.  Marc vom Hofe zeigte zwei konkrete  Änderungsvorschläge des RBN auf. So könnte  der Weg von Untereschbach kommend auf der  Wiese am rechten Ufer der Sülz geführt werden,  um so eine möglicherweise aufwändige  Wiederherstellung einer Brücke einzusparen.  Diese kann in ihrem bisherigen Zustand  bestehen bleiben, müsste aber möglicherweise  bei einem Ausbau des Weges ausgebaut  werden. Der zweite, dem RBN sehr wichtige  Punkt ist der Erhalt des Auenwaldes ohne  Eingriff in dessen natürliche Situation. Der  Auenwald ist nach Einstellung des Bahnverkehrs  entstanden und stellt heute ein kleines Stück  unberührte Natur dar. Der Rad- und Wanderweg  durch den Auenwald hindurch würde zu einem  erheblichen Eingriff führen. Der RBN plädiert  daher dafür, den Weg am Auenwald  entlangzuführen.  Gerhard Zorn sprach sich ausdrücklich dafür  aus, gerade beim letzten Punkt beide  Alternativen wertneutral zu prüfen. Für ihn  spricht vieles dafür, einen naturnahen Weg nicht  durch einen bislang unberührten Wald hindurch  zu führen, wenn es hierzu gleichwertige  Alternativen gibt. Zorn: Der beste Verlauf des  Weges muss im Gespräch mit allen Beteiligten  unter dem Gesichtspunkt des Naturschutzes,  des Hochwasserschutzes, der Kosten und der  konkreten Eigentumsverhältnisse geklärt  werden."  Die anwesenden Ratsmitglieder, die Vertreter  des Vereins, des RBN und Gerhard Zorn waren  sich darin einig, dass die Finanzierung des  Projekts umfangreiche Mittel der  Bezirksregierung Köln und des Aggerverbands  als Eigentümer wesentlicher Flächen erfordern.  Hasbron-Blume und Gerhard Zorn warben für  eine Finanzierung als "Bürgerrad-und  Wanderweg". Hierfür bestehen einerseits  besondere Fördermittel der Bezirksregierung,  andererseits ist aber auch ein Eigenanteil der  Bürgerschaftswahl erforderlich.  Aus Sicht von Hasbron-Blume ist die größte  Hürde des Projekts die zwingend erforderliche  zweite Sülzbrücke in Lehmbach. Nach seinen  Ausführungen muss allein hierfür mit Kosten in  Höhe von 200 - 300.000 € gerechnet werden.  Hierfür die Unterstützung und Finanzierung  sicherzustellen sei noch ein hartes Stück Arbeit. Nach etwa zwei Stunden Wanderung fühlten  sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer besser  informiert als bisher. Die Wanderung an der  Sülze hat den Wunsch nach einem gut  ausgebauten Rad- und Wanderweg noch einmal  deutlich verstärkt.  Bürgerbüro der SPD Overath Hier finden Sie uns: Hauptstraße 35, (an der Ferrenbergstraße, gegenüber der Overather Kirche) Telefon: (0 22 06) 86 69 68    Telefax: (0 22 06) 86 69 69    Bürgersprechstunde: Montags von 18:00 bis 19:30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung Besuchen Sie uns, wenn Sie Fragen oder Probleme Overath kleine Bilderstrecke von der Wanderung Fotos 2-10 Martin Schumaier