65 Jahre SPD Overath Aktuelle Themen aus Bund und Land LINKS by prodesign-overath Sören Link in Overath: „Die Bürger wollten den Schulfrieden“    Zu einem Fachvortrag zum Thema   Schulen begrüßte SPD-Landratskandidat   Gerhard Zorn den schulpolitischen   Sprecher der SPD-Landtagsfraktion  Sören  Link aus Duisburg. In seinem   Eingangsstatement zeigte sich Zorn sehr   erfreut darüber, dass in den Städten   Overath und Rösrath Sekundarschulen   entstehen werden. Er betonte, dass dies   ohne den Schulkonsens, der   voraussichtlich in dieser Woche im   Landtag verabschiedet wird, nicht  denkbar  gewesen wäre. Dieser Konsens  von SPD,  Grünen und CDU sei ein  Meilenstein in der  Schulpolitik NRW.  Zudem zeigte sich Zorn  sicher, dass  auch weitere Kommunen im  Kreis den  Einstieg in die neue Schulform  wählen  werden.    Auf das Thema Schulfrieden zielte dann auch der Referent Sören Link ab: Rot-grün hat nach der   Regierungsübernahme in Düsseldorf auf den Modellversuch Gemeinschaftsschule gesetzt. Über 100   Kommunen, viele auch von der CDU regiert, hatten ihre Absicht erklärt, derartige Schulen   einzurichten. Die CDU hat offen Front gegen den Modellversuch gemacht und auch versucht, ihn   juristisch zu verhindern.    „Das Festhalten der CDU am dreigliedrigen Schulsystem ist gescheitert, der Druck kam aus den   Kommunen, auch aus vielen, in denen die CDU das Sagen hat.“, glaubt Link.  Zudem habe das  Hauptschulsterben in vielen Städten und Gemeinden ebenfalls zu einem Umdenken  in der CDU  beigetragen und somit erst den Schulkonsens, der dann gemeinsam von SPD, Grünen  und CDU  vereinbart wurde, ermöglicht. Link betonte, dass sehr viele Hauptschulen auch jetzt eine   hervorragende pädagogische Arbeit leisten würden und es im Land durchaus auch Hauptschulen mit   gleichbleibend hohen Anmeldezahlen gäbe, dennoch hätte es keinen Sinn mehr gehabt, diese   Schulform den Gemeinden und Städten verpflichtend vorzuschreiben.    Link umriss aus seiner Sicht die wichtigsten Punkte des Schulkonsens: In der Landesverfassung   nimmt man Abstand von einer Festschreibung einzelner Schulformen, es sollen dagegen möglichst   viel Spielräume für die Kommunen entstehen, regionale Bildungsangebote zu schaffen, die sowohl   gegliederte, als auch integrierte Schulen und darüber hinaus auch weitere Modellversuche   ermöglicht. Mit der Sekundarschule wird das gemeinsame Lernen in den Klasse 5 und 6   festgeschrieben, darüber hinaus kann der Schulträger eine Verlängerung des gemeinsamen Lernens   bis zur 10. Klasse ermöglichen. Durch eine verbindliche Kooperation mit Gesamtschulen und   Gymnasien in der Region wird zudem der Weg zum Abitur ermöglicht. Die Klassengröße in der   Sekundarschule wird bei 25 Schülerinnen und Schülern gedeckelt. Mittels eines Sozialindexes   können regional besonders belastete Schulen besser ausgestattet werden, zudem soll es für Schulen   mit inklusiven Unterricht (behinderte und nichtbehinderte gemeinsam) einen Zuschlag an   Lehrerstellen bekommen    Auch in der Grundschule setzt die SPD auf eine Verkleinerung der Klasse aber auch auf einen Erhalt   von Standorten. Hier wird in kritischen Fällen auf Verbundlösungen mehrerer Grundschulen gesetzt,   es gilt das Motto: „Kurze Beine, kurze Wege!“ . Abschließend hob Link nochmals das Credo der Landesregierung hervor: „Wir lassen kein Kind   zurück“ und betonte in diesem Zusammenhang, dass dies nicht zum Nulltarif und nur in enger   Kooperation von Eltern, Lehrkräften, Politik und Kommunen zu leisten sei  v.l.n.r.: Gerhard Zorn, Sören Link, MdL und Ruth Rocholl,   Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat der Stadt Overath  Bürgerbüro der SPD Overath Hier finden Sie uns: Hauptstraße 35, (an der Ferrenbergstraße, gegenüber der Overather Kirche) Telefon: (0 22 06) 86 69 68    Telefax: (0 22 06) 86 69 69    Bürgersprechstunde: Montags von 18:00 bis 19:30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung Besuchen Sie uns, wenn Sie Fragen oder Probleme Overath